Areludo-Rückblick
Virtua Fighter
Nach der Schule nach Hause. Rechner an. Noch eine Runde.
Virtua Fighter verbinde ich vor allem mit meinem ersten eigenen Rechner und den Nachmittagen mit Kumpels. Das muss 1997 oder 1998 gewesen sein. Die Arcade-Fassung war da schon ein paar Jahre alt – sie erschien 1993. Für uns am PC waren die kantigen 3D-Kämpfer trotzdem etwas Besonderes. Jeder hatte schnell seinen Liebling, und die nächste Runde ließ selten lange auf sich warten.
Video
Zurück in den Ring.
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Video auf YouTube ansehen (öffnet in neuem Tab)Meine Eindrücke
Das ist hängen geblieben.
Drei Tasten, viel zu lernen
Schlagen, treten, blocken: Die Grundbelegung war schnell verstanden. Die Kämpfer spielten sich trotzdem unterschiedlich. Reichweite, Tempo und Würfe machten einen Unterschied. Gerade gegen den Computer merkte ich schnell, dass bloßes Tastenhämmern nicht immer reichte. Mit passenden Blocks und besserem Timing kam ich weiter.
Der Ringrand spielt mit
Eine Runde ließ sich nicht nur durch K. o. gewinnen. Auch mehr Restenergie nach Ablauf der Zeit oder ein Ring-Out entschieden den Kampf. Wer über den Rand geriet, hatte verloren – selbst mit gut gefüllter Energieleiste. Dadurch ging es auch darum, wo man stand und wie viel Platz noch hinter einem war.
Kantige Figuren, gute Erinnerungen
Heute sieht man den Figuren ihr Alter deutlich an. Damals fanden wir gerade diese 3D-Optik spannend. Besonders die kleinen Details, wenn nach einem Treffer ein Accessoire davonflog, blieben mir im Kopf. Am stärksten verbinde ich Virtua Fighter aber mit den Duellen gegen Freunde. Für einen gemeinsamen Nachmittag brauchten wir nicht viele zusätzliche Spielmodi.
Auf einen Blick
Was dich erwartet.
Darauf kannst du dich freuen
- eine überschaubare Grundsteuerung mit drei Aktionstasten,
- unterschiedliche Kampfstile und Duelle mit viel Timing,
- Ring-Outs, die eine Runde schnell drehen können.
Darauf solltest du dich einstellen
- deutlich gealterte, kantige 3D-Grafik,
- Übung beim Blocken, bei Würfen und beim richtigen Abstand,
- einen Fokus auf die Kämpfe statt auf viel Drumherum.
Mein Fazit
Eine Runde geht noch.
Virtua Fighter ist für mich vor allem die Erinnerung an gemeinsame Nachmittage vor dem Rechner. Die einfache Grundbelegung machte den Einstieg leicht, das richtige Timing musste ich trotzdem lernen. Die Grafik ist deutlich gealtert, aber das Wechselspiel aus Angriff, Block und Abstand macht mir auch heute noch Spaß. Für mich ein schöner Anlass, noch einmal in den Ring zu steigen.